Coaching-
Konzept

Die sieben Etappen für einen emotional stabilen Prozess

Veränderungen können mühsam sein, vor allem wenn Konflikte und Emotionen den Prozess ausbremsen. Werden sie übergangen, zeigen sie sich im Team als Zögern, Widerstand, Angst, Verwirrung, Frust, Stress und Erschöpfung. Hinter jeder dieser Reaktionen steht ein Bedürfnis, das zu kurz kommt.

Mein entwickeltes Coaching-Konzept nimmt diese Bedürfnisse ernst. Der strukturierte Veränderungsprozess umfasst sieben Etappen, vier zur Planung und drei zur Umsetzung. Dabei treffen diejenigen die Vereinbarungen, die die Veränderung tragen: Das Team übernimmt Verantwortung, die Führung schafft die Rahmenbedingungen. So wird Veränderung von innen heraus angeschoben. Veränderung gelingt so schnell wie möglich und so langsam wie nötig. 

Die sieben Etappen

Etappe 1

Reflektieren

Wer loslässt, kann nach vorne gehen. Zuerst schaut das Team ehrlich hin: Was belastet die Zusammenarbeit, wo sind Spannungen entstanden? Dabei zählen nicht nur die Fakten, sondern auch die Emotionen und Bedürfnisse dahinter. Das Team entscheidet, was bleiben darf und was es hinter sich lässt.

Fehlt das, entsteht: Zögern.

Etappe 2

Erträumen

Wer neugierig bleibt, kann wachsen. Jetzt geht der Blick nach vorn: Wie will das Team künftig zusammenarbeiten? Gemeinsam entsteht ein Bild davon, wofür es sich lohnt, den Konflikt zu klären. Dieses Bild gibt auch dann Orientierung, wenn es später holpert.

Fehlt das, entsteht: Widerstand.

Etappe 3

Sichern

Wer vertraut, fühlt sich sicher. Ein Zielbild allein reicht nicht, alle müssen daran glauben, dass es erreichbar ist. Das Team klärt, was jede und jeder Einzelne und das Team beitragen und welchen Rahmen die Führung dafür schafft. Das baut Vertrauen auf, bevor es losgeht.

Fehlt das, entsteht: Angst.

Etappe 4

Entscheiden

Wer klar ist, kann Entscheidungen treffen. Das Team legt verbindliche Vereinbarungen fest: Wie will es miteinander umgehen, wie Spannungen ansprechen, was tun, wenn es knirscht? Am Ende steht ein gemeinsamer Fahrplan, den alle mittragen, weil alle ihn mitgestaltet haben.

Fehlt das, entsteht: Verwirrung.

Etappe 5

Umsetzen

Wer wirksam wird, startet die Veränderung. Jetzt wird es praktisch: Das Team erprobt die Vereinbarungen im Arbeitsalltag. Ein Realitätstest, nicht mehr und nicht weniger. Nicht alles muss sofort gelingen, entscheidend ist, dass die neue Art der Zusammenarbeit spürbar wird.

Fehlt das, entsteht: Frust.

Etappe 6

Anpassen

Wer schützt, nimmt alle mit (auch sich selbst). Umsetzung führt an Grenzen. Das Team prüft regelmäßig, was funktioniert und was nachjustiert werden muss. Dabei achtet es auf die Belastung jedes Einzelnen und auf die Belastung des Teams. Die Führung sorgt für einen stabilen Rahmen für die Umsetzung.

Fehlt das, entsteht: Stress.

Etappe 7

Stabilisieren

Wer verbunden ist, bleibt stark. Was neu war, wird Alltag: Das Team lebt seine Vereinbarungen selbstverständlich und steuert sich selbst. Konflikte werden früher erkannt und konstruktiv geklärt. So ist das Team gerüstet für die nächste Veränderung.

Fehlt das, entsteht: Erschöpfung.

„Für jeden Prozessschritt gibt es zwei Erfolgsfaktoren:

Die gemeinsame Ausrichtung und die Übernahme von Verantwortung."

EQting® – Globe of Emotions
Grundlage meines Coaching-Konzepts ist der Changeprozess von EQting® im Globe of Emotions. Diesen Prozess habe ich weiterentwickelt, auch für Konfliktsituationen mit wirkungsvollen Methoden aus dem systemorientierten Coaching und Erfahrungen aus über 25 Jahren mit Transformationsprojekten.